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Pressemitteilung
vom 24.11.2005
vom 24.11.2005
Nachbarschaftsbeirat tagt zum Flughafenausbau
FMG-Chef erläutert Entwicklung und Strategie
Bei der vierten Sitzung des Nachbarschaftsbeirates Flughafen München hat der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG), Dr. Michael Kerkloh, das Verkehrskonzept und die strategische Ausrichtung des Münchner Airports erläutert. Kerkloh machte deutlich, dass es Aufgabe des Flughafenbetreibers sei, den Verkehrsbelangen des Landes Bayern und der Stadt München im Luftverkehr zu dienen. Die optimale Anbindung an den Weltluftverkehr zum Nutzen der Allgemeinheit sei schon im Gesellschaftsvertrag des Unternehmens aus dem Jahre 1949 niedergelegt. Aufgabe der FMG sei die Vorhaltung einer Infrastruktur, die die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen in unserem Land befriedigen könne.
Kerkloh ging auf die exportorientierte bayerische Wirtschaft ein und stellte dar, welchen Vorteil die Nähe eines leistungsstarken Verkehrsflughafens mit einem dichten internationalen Streckennetz im globalen Wettbewerb von Märkten und Metropolen habe. Die FMG habe es sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2010 der attraktivste und effizienteste Drehkreuzflughafen Europas zu werden. Dabei würden unterschiedliche Verkehrsstrukturen entwickelt. Während im Terminal 1 vor allem Punkt zu Punkt-Verkehre abgewickelt würden, dominiere im Terminal 2, in dem die Deutsche Lufthansa und ihre Star-Alliance-Partner beheimatet seien, der sogenannte Drehkreuzverkehr mit einem Umsteigeranteil von 47 Prozent. Aufgrund der hohen Zahl von Umsteigepassagieren aus dem In- und Ausland könne dort ein dichtes Netz von Europa- und Interkontinentalstrecken angeboten werden, die ohne diese Umsteiger wirtschaftlich nicht tragfähig seien.
Dieses Geschäftsmodell sei ausschlaggebend dafür, dass München im Vergleich zu einwohnerstärkeren Metropolen wie Berlin und Hamburg oder auch der dicht besiedelten Rhein/Ruhr-Region mit dem Düsseldorfer Airport ein wesentlich umfangreicheres Luftverkehrsangebot habe. So sei der Europaverkehr hinsichtlich der Zahl der Ziele und der Häufigkeit der Verbindungen mittlerweile bereits auf dem Niveau des Frankfurter Flughafens angekommen. Nachholbedarf bestehe jedoch im Bereich des Langstreckenverkehrs. Der weitere bedarfsgerechte Ausbau des Münchner Flughafens durch den Bau einer dritten Start- und Landebahn biete die große Chance, diese Lücke weiter zu schließen.
Kerkloh erläuterte, dass die wirtschaftlichen Impulse des Luftverkehrs bei Langstreckenflugzeugen erheblich größer seien. So erreiche ein Langstreckenflugzeug nahezu das dreifache Passagieraufkommen eines Fluges im Europaverkehr, sei verkehrspolitisch wertvoller und löse auch eine erheblich größere Wertschöpfung am Flughafen und in der Region aus. Markt-forschung, Airlineakquisition und sämtliche Marketingmaßnahmen der FMG seien darauf ausgerichtet, wirtschaftlich tragfähige Flugverbindungen in München zu etablieren und das Verkehrsangebot nachhaltig weiterzuentwickeln.
Die positive Entwicklung des Münchner Flughafens und die Etablierung einer funktionierenden Luftverkehrsdrehscheibe habe im großen Stil für Beschäftigungseffekte gesorgt. So seien zwischen 1994 und 2004 über 10.000 neue Arbeitsplätze entstanden. Dabei reiche die Jobpalette von hochspezialisierten Aufgaben bis zu einfachen Tätigkeiten für weniger qualifizierte Mitarbeiter. Die Landkreise Erding, Freising und Landshut hätten in den letzten Jahren von der Steigerung des Beschäftigungsvolumens am Flughafen München erheblich partizipiert. Dies gelte im übrigen auch für den Ausbildungssektor. So seien von den insgesamt 1.900 Ausbildungsstellen im Arbeitsamtsbezirk Freising / Erding über 500 am Flughafen München angesiedelt. Damit leiste der Flughafen München einen bedeutsamen Beitrag für die Zukunft der Region.
Die Anzahl der Beschäftigten allein am Flughafen werde sich in den kommenden zehn Jahren unter der Voraussetzung einer zeitgerechten Bereitstellung der notwendigen Kapazitäten von derzeit cirka 23.000 auf 40.000 Mitarbeiter erhöhen. Von den Impulsen eines prosperierenden Münchner Flughafens profitiere das Umland in vielfältiger Weise. Neben einem weiteren Wachstum an Arbeits- und Ausbildungsplätzen sei hier die Kaufkraft der Flughafenbeschäftigten, die Auftragsvergaben der am Flughafen ansässigen Unternehmen sowie Steuereinnahmen und Firmenansiedlungen zu nennen. Vor diesem Hintergrund sei eine partnerschaftliche Zusammenarbeit, in der Konflikte nicht ausgeblendet, sondern offen - wie im Nachbarschaftsbeirat - ausgetragen würden das beste Rezept für eine gemeinsame Gestaltung der Zukunft.
Kerkloh ging auf die exportorientierte bayerische Wirtschaft ein und stellte dar, welchen Vorteil die Nähe eines leistungsstarken Verkehrsflughafens mit einem dichten internationalen Streckennetz im globalen Wettbewerb von Märkten und Metropolen habe. Die FMG habe es sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2010 der attraktivste und effizienteste Drehkreuzflughafen Europas zu werden. Dabei würden unterschiedliche Verkehrsstrukturen entwickelt. Während im Terminal 1 vor allem Punkt zu Punkt-Verkehre abgewickelt würden, dominiere im Terminal 2, in dem die Deutsche Lufthansa und ihre Star-Alliance-Partner beheimatet seien, der sogenannte Drehkreuzverkehr mit einem Umsteigeranteil von 47 Prozent. Aufgrund der hohen Zahl von Umsteigepassagieren aus dem In- und Ausland könne dort ein dichtes Netz von Europa- und Interkontinentalstrecken angeboten werden, die ohne diese Umsteiger wirtschaftlich nicht tragfähig seien.
Dieses Geschäftsmodell sei ausschlaggebend dafür, dass München im Vergleich zu einwohnerstärkeren Metropolen wie Berlin und Hamburg oder auch der dicht besiedelten Rhein/Ruhr-Region mit dem Düsseldorfer Airport ein wesentlich umfangreicheres Luftverkehrsangebot habe. So sei der Europaverkehr hinsichtlich der Zahl der Ziele und der Häufigkeit der Verbindungen mittlerweile bereits auf dem Niveau des Frankfurter Flughafens angekommen. Nachholbedarf bestehe jedoch im Bereich des Langstreckenverkehrs. Der weitere bedarfsgerechte Ausbau des Münchner Flughafens durch den Bau einer dritten Start- und Landebahn biete die große Chance, diese Lücke weiter zu schließen.
Kerkloh erläuterte, dass die wirtschaftlichen Impulse des Luftverkehrs bei Langstreckenflugzeugen erheblich größer seien. So erreiche ein Langstreckenflugzeug nahezu das dreifache Passagieraufkommen eines Fluges im Europaverkehr, sei verkehrspolitisch wertvoller und löse auch eine erheblich größere Wertschöpfung am Flughafen und in der Region aus. Markt-forschung, Airlineakquisition und sämtliche Marketingmaßnahmen der FMG seien darauf ausgerichtet, wirtschaftlich tragfähige Flugverbindungen in München zu etablieren und das Verkehrsangebot nachhaltig weiterzuentwickeln.
Die positive Entwicklung des Münchner Flughafens und die Etablierung einer funktionierenden Luftverkehrsdrehscheibe habe im großen Stil für Beschäftigungseffekte gesorgt. So seien zwischen 1994 und 2004 über 10.000 neue Arbeitsplätze entstanden. Dabei reiche die Jobpalette von hochspezialisierten Aufgaben bis zu einfachen Tätigkeiten für weniger qualifizierte Mitarbeiter. Die Landkreise Erding, Freising und Landshut hätten in den letzten Jahren von der Steigerung des Beschäftigungsvolumens am Flughafen München erheblich partizipiert. Dies gelte im übrigen auch für den Ausbildungssektor. So seien von den insgesamt 1.900 Ausbildungsstellen im Arbeitsamtsbezirk Freising / Erding über 500 am Flughafen München angesiedelt. Damit leiste der Flughafen München einen bedeutsamen Beitrag für die Zukunft der Region.
Die Anzahl der Beschäftigten allein am Flughafen werde sich in den kommenden zehn Jahren unter der Voraussetzung einer zeitgerechten Bereitstellung der notwendigen Kapazitäten von derzeit cirka 23.000 auf 40.000 Mitarbeiter erhöhen. Von den Impulsen eines prosperierenden Münchner Flughafens profitiere das Umland in vielfältiger Weise. Neben einem weiteren Wachstum an Arbeits- und Ausbildungsplätzen sei hier die Kaufkraft der Flughafenbeschäftigten, die Auftragsvergaben der am Flughafen ansässigen Unternehmen sowie Steuereinnahmen und Firmenansiedlungen zu nennen. Vor diesem Hintergrund sei eine partnerschaftliche Zusammenarbeit, in der Konflikte nicht ausgeblendet, sondern offen - wie im Nachbarschaftsbeirat - ausgetragen würden das beste Rezept für eine gemeinsame Gestaltung der Zukunft.
