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Pressemitteilung
vom 24.05.2006
vom 24.05.2006
Statement von FMG-Geschäftsführer Vill
BI-Vertreter sollten ihren Rückzug überdenken
In der heutigen Sitzung des Nachbarschaftsbeirates äußerte der stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG), Walter Vill, sein Bedauern über die Entscheidung des Aktionsbündnisses "Aufgemuckt", das Gremium zu verlassen. Gleichzeitig appellierte Vill an das Aktionsbündnis, diesen Schritt noch einmal zu überdenken. Von einer veränderten Haltung der Bayerischen Staatsregierung beim Thema "Marzlinger Spange", die vom Aktionsbündnis "Aufgemuckt" zur Begründung des Rückzugs angeführt wurde, könne, wie auch die zwischenzeitlich von der Staatsregierung veröffentlichte Klarstellung deutlich gemacht habe, keine Rede sein. Auch die in einem offenen Brief am 20. Mai nachgereichten Begründungen des Aktionsbündnisses gingen - wie das Antwortschreiben der Beiratsvorsitzenden deutlich gemacht habe - an den Fakten vorbei.
Vill betonte in diesem Zusammenhang nochmals die Gesprächsbereitschaft der FMG, unter Wahrung der wirtschaftlichen und verkehrlichen Interessen des Flughafens, über Themen wie die Lage der Bahn, deren Länge oder die Betriebsmodalitäten zu sprechen, darunter beispielsweise auch eine Nachtflugregelung bzw. An- und Abflugstrecken. Vill wörtlich: "Für verbindliche Festlegungen, was Modifikationen bei der Planung und insbesondere was Vereinbarungen über die Auswirkungen betrifft, haben wir noch etwas Zeit. Wir sollten diese aber auch intensiv nutzen."
Vor diesem Hintergrund appellierte Vill noch einmal ausdrücklich an die Landräte und Bürgermeister im Nachbarschaftsbeirat, den eingeschlagenen Weg des Dialogs konsequent fortzusetzen, "weil auf diese Weise die besten Ergebnisse für alle Beteiligten erzielt werden können". Vill betonte in diesem Zusammenhang, dass der Nachbarschaftsbeirat auch auf Landesebene gehört wird: "Wir haben die Zusage der für den Flughafen und dessen Verkehrsanbindung zuständigen Minister, Professor Dr. Kurt Faltlhauser, Dr. Günther Beckstein sowie Erwin Huber für die Diskussion im Nachbarschaftsbeirat zur Verfügung zu stehen."
Um die konkreten Inhalte und Ziele für die künftige Beiratstätigkeit festzulegen, empfahl der FMG-Geschäftsführer dem Gremium, eine Bestandsaufnahme der bisher geleisteten Arbeit vorzunehmen und Schwerpunkte für die künftige Beiratstätigkeit zu definieren. Einen entsprechenden Vorschlag hatte der Vorsitzende der FMG-Geschäftsführung, Dr. Michael Kerkloh, den Beiratsmitgliedern bereits schriftlich unterbreitet.
Vills dringender Appell an das Gremium: "Der Nachbarschaftsbeirat hat sich inzwischen im Bewusstsein der Öffentlichkeit als Instrument etabliert, mit dem die Flughafenregion ihre Anliegen artikuliert und an die Landes- und Bundespolitik adressiert. Ich darf an Sie appellieren, diese neu und zum Teil schon erfolgreich etablierte Plattform weiterzunutzen."
Vill betonte in diesem Zusammenhang nochmals die Gesprächsbereitschaft der FMG, unter Wahrung der wirtschaftlichen und verkehrlichen Interessen des Flughafens, über Themen wie die Lage der Bahn, deren Länge oder die Betriebsmodalitäten zu sprechen, darunter beispielsweise auch eine Nachtflugregelung bzw. An- und Abflugstrecken. Vill wörtlich: "Für verbindliche Festlegungen, was Modifikationen bei der Planung und insbesondere was Vereinbarungen über die Auswirkungen betrifft, haben wir noch etwas Zeit. Wir sollten diese aber auch intensiv nutzen."
Vor diesem Hintergrund appellierte Vill noch einmal ausdrücklich an die Landräte und Bürgermeister im Nachbarschaftsbeirat, den eingeschlagenen Weg des Dialogs konsequent fortzusetzen, "weil auf diese Weise die besten Ergebnisse für alle Beteiligten erzielt werden können". Vill betonte in diesem Zusammenhang, dass der Nachbarschaftsbeirat auch auf Landesebene gehört wird: "Wir haben die Zusage der für den Flughafen und dessen Verkehrsanbindung zuständigen Minister, Professor Dr. Kurt Faltlhauser, Dr. Günther Beckstein sowie Erwin Huber für die Diskussion im Nachbarschaftsbeirat zur Verfügung zu stehen."
Um die konkreten Inhalte und Ziele für die künftige Beiratstätigkeit festzulegen, empfahl der FMG-Geschäftsführer dem Gremium, eine Bestandsaufnahme der bisher geleisteten Arbeit vorzunehmen und Schwerpunkte für die künftige Beiratstätigkeit zu definieren. Einen entsprechenden Vorschlag hatte der Vorsitzende der FMG-Geschäftsführung, Dr. Michael Kerkloh, den Beiratsmitgliedern bereits schriftlich unterbreitet.
Vills dringender Appell an das Gremium: "Der Nachbarschaftsbeirat hat sich inzwischen im Bewusstsein der Öffentlichkeit als Instrument etabliert, mit dem die Flughafenregion ihre Anliegen artikuliert und an die Landes- und Bundespolitik adressiert. Ich darf an Sie appellieren, diese neu und zum Teil schon erfolgreich etablierte Plattform weiterzunutzen."
