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3. Quartal
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Pressemitteilung
vom 08.08.2006
vom 08.08.2006
Planungsprozess 3. Bahn keineswegs abgeschlossen
Stellungnahme zur Erklärung der kommunalen Vertreter
In einer gemeinsamen Erklärung haben sich die kommunalen Vertreter im Nachbarschaftsbeirat Flughafen München über die künftige Arbeit dieses Gremiums geäußert. In dieser Erklärung stellen die kommunalen Mitglieder unter anderem fest, dass der Münchner Flughafen unabhängig von der dritten Start- und Landebahn "in vielen Angelegenheiten Partner der Kommunen in der Region" bleibt.
"Diese Einschätzung wird von uns uneingeschränkt geteilt", erklärte dazu der Vorsitzende der FMG-Geschäftsführung, Dr. Michael Kerkloh, der die Flughafennachbarn gleichzeitig zu einer Intensivierung des Dialogoprozesses aufrief. Dabei widersprach Kerkloh der in der Erklärung enthaltenen These, dass die Planungen für eine dritte Start- und Landebahn abgeschlossen sind und eine Begleitung des Planungsprozesses durch den Nachbarschaftsbeirat infolgedessen hinfällig sei. "Mit der jetzt von uns beantragten Raumordnung stehen die Genehmigungsverfahren doch erst am Anfang. In den anstehenden Verfahren werden noch zahlreiche planerische Festlegungen zu treffen sein, die für die Flughafennachbarn von großer Bedeutung sind", sagte Kerkloh.
Die kommunalen Vertreter sollen im Nachbarschaftsbeirat auch weiterhin frühzeitig und umfassend über den Projektfortgang informiert werden. Dadurch können sie eigene Anregungen oder Bedenken entsprechend schnell artikulieren und über den Austausch mit dem Projektträger, also der FMG, in die weiteren Verfahren einbringen. "Dabei bedeutet die Mitwirkung im Beirat keineswegs ein Einverständnis mit dem Ausbauprojekt", betont Flughafenchef Kerkloh. "Die Flughafennachbarn haben ja ihre grundsätzliche Ablehnung in der letzten Beiratssitzung noch einmal dokumentiert und es bleibt ihnen unbenommen, ihre Einwendungen auch in den anstehenden Verfahren deutlich zu machen."
In seiner künftigen Arbeit kann der Nachbarschaftsbeirat wichtige Ziele für die Region verwirklichen. Neben dem fortgesetzten Engagement für die Verbesserung der regionalen Verkehrsinfrastruktur bietet auch die Mitwirkung an dem von der FMG geplanten freiwilligen Fonds zugunsten des Umlandes wichtige Gestaltungsmöglichleiten für den Nachbarschaftsbeirat. "Indem er die Interessen des Umlandes bündelt und besondere Betroffenheiten identifiziert, kann der Nachbarschaftsbeirat maßgeblich zum Erfolg des Fonds beitragen", erklärte Kerkloh.
Nach Einschätzung der FMG bleibt der Nachbarschaftsbeirat ein wichtiges Dialogforum für die Weiterentwicklung des Flughafens. Der Beirat ermöglicht den Flughafennachbarn einen unmittelbaren und kontinuierlichen Zugang zu allen für den Ausbauprozess relevanten Gesprächspartnern - von der FMG über die Gutachter bis zu den Gesellschaftern des Unternehmens. Kerkloh: "Eine derart enge Einbeziehung der Nachbarn hat es bisher wohl bei keiner Bau- oder Ausbaumaßnahme dieser Größenordnung in Deutschland gegeben".
"Diese Einschätzung wird von uns uneingeschränkt geteilt", erklärte dazu der Vorsitzende der FMG-Geschäftsführung, Dr. Michael Kerkloh, der die Flughafennachbarn gleichzeitig zu einer Intensivierung des Dialogoprozesses aufrief. Dabei widersprach Kerkloh der in der Erklärung enthaltenen These, dass die Planungen für eine dritte Start- und Landebahn abgeschlossen sind und eine Begleitung des Planungsprozesses durch den Nachbarschaftsbeirat infolgedessen hinfällig sei. "Mit der jetzt von uns beantragten Raumordnung stehen die Genehmigungsverfahren doch erst am Anfang. In den anstehenden Verfahren werden noch zahlreiche planerische Festlegungen zu treffen sein, die für die Flughafennachbarn von großer Bedeutung sind", sagte Kerkloh.
Die kommunalen Vertreter sollen im Nachbarschaftsbeirat auch weiterhin frühzeitig und umfassend über den Projektfortgang informiert werden. Dadurch können sie eigene Anregungen oder Bedenken entsprechend schnell artikulieren und über den Austausch mit dem Projektträger, also der FMG, in die weiteren Verfahren einbringen. "Dabei bedeutet die Mitwirkung im Beirat keineswegs ein Einverständnis mit dem Ausbauprojekt", betont Flughafenchef Kerkloh. "Die Flughafennachbarn haben ja ihre grundsätzliche Ablehnung in der letzten Beiratssitzung noch einmal dokumentiert und es bleibt ihnen unbenommen, ihre Einwendungen auch in den anstehenden Verfahren deutlich zu machen."
In seiner künftigen Arbeit kann der Nachbarschaftsbeirat wichtige Ziele für die Region verwirklichen. Neben dem fortgesetzten Engagement für die Verbesserung der regionalen Verkehrsinfrastruktur bietet auch die Mitwirkung an dem von der FMG geplanten freiwilligen Fonds zugunsten des Umlandes wichtige Gestaltungsmöglichleiten für den Nachbarschaftsbeirat. "Indem er die Interessen des Umlandes bündelt und besondere Betroffenheiten identifiziert, kann der Nachbarschaftsbeirat maßgeblich zum Erfolg des Fonds beitragen", erklärte Kerkloh.
Nach Einschätzung der FMG bleibt der Nachbarschaftsbeirat ein wichtiges Dialogforum für die Weiterentwicklung des Flughafens. Der Beirat ermöglicht den Flughafennachbarn einen unmittelbaren und kontinuierlichen Zugang zu allen für den Ausbauprozess relevanten Gesprächspartnern - von der FMG über die Gutachter bis zu den Gesellschaftern des Unternehmens. Kerkloh: "Eine derart enge Einbeziehung der Nachbarn hat es bisher wohl bei keiner Bau- oder Ausbaumaßnahme dieser Größenordnung in Deutschland gegeben".
