Current page
2. Quartal
Pressemitteilungen


Breadcrumb Navigation
Inhalt
Pressemitteilung
vom 02.05.2008
vom 02.05.2008
FMG weist Behauptungen des Bundes Naturschutz zurück:
Dritte Bahn zur Abwicklung des wachsenden Luftverkehrs unverzichtbar
Dritte Bahn zur Abwicklung des wachsenden Luftverkehrs unverzichtbar
Die Flughafen München GmbH (FMG) weist Forderungen des Bundes Naturschutz nach dirigistischen Eingriffen in das Mobilitätsverhalten und die Reisefreiheit der Bürger entschieden zurück. Der Bund Naturschutz hatte den Luftverkehr Agenturmeldungen zufolge heute als "Klimakiller Nummer 1" bezeichnet. Mit dieser wissenschaftlich unhaltbaren Begründung wurde die Einstellung der innerdeutschen Flüge sowie der Verzicht auf den Ausbau der Flughäfen München und Frankfurt gefordert.
Tatsächlich liegt der Anteil des Luftverkehrs am weltweiten CO2-Ausstoß derzeit lediglich bei zwei Prozent. In seiner gesamten Klimawirkung kommt der Luftverkehr nach Aussage seriöser Wissenschaftler - unter Einbeziehung der spezifischen Wirkungen der Emissionen in größeren Höhen - auf circa drei Prozent.
Der Vorschlag des Bundes Naturschutz, den gesamten innerdeutschen Flugverkehr einzustellen, kann nur als realitätsfremd eingestuft werden, da diese Verkehre zum Großteil durch das bestehende Bahnangebot keinesfalls adäquat ersetzt werden könnten. Bei den thematisierten Kurzstreckenflügen von München nach Nürnberg, Stuttgart oder Frankfurt besteht ein erheblicher Teil des Passagieraufkommens aus Umsteigern. Diese Fluggäste sind auf eine schnelle und effiziente An- und Abreise zum Münchner Airport angewiesen, und wären angesichts der bestehenden Verbindung zwischen dem Airport und dem Münchner Hauptbahnhof kaum bereit, auf die Schiene zu wechseln. Aber auch wenn eine attraktive Fernbahnanbindung geschaffen wird, wie übrigens von der FMG seit langem gefordert, wäre eine Verringerung der Kurzstreckenflüge kein Grund, die Ausbaupläne am Flughafen zu stoppen. Die Flüge zu diesen drei Zielen machen deutlich weniger als fünf Prozent des Gesamtaufkommens am Münchner Flughafen aus. Mit 34 Millionen Fluggästen und 431.000 Flugbewegungen verbuchte der Münchner Airport im Jahr 2007 neue Höchstwerte. Unter den passagierstärksten Airports Europas gehört München zu den Flughäfen mit den höchsten Wachstumsraten. Überproportional legten insbesondere der Europaverkehr und der Interkontinentalverkehr zu. Diese Trends dürften sich in den kommenden Jahren fortsetzen. Für das Jahr 2020 werden in München 57 Millionen Fluggäste erwartet. Um das weiter steigende Verkehrsaufkommen sicher und effizient bewältigen zu können, benötigt der Airport dringend eine dritte Start- und Landebahn.
Tatsächlich liegt der Anteil des Luftverkehrs am weltweiten CO2-Ausstoß derzeit lediglich bei zwei Prozent. In seiner gesamten Klimawirkung kommt der Luftverkehr nach Aussage seriöser Wissenschaftler - unter Einbeziehung der spezifischen Wirkungen der Emissionen in größeren Höhen - auf circa drei Prozent.
Der Vorschlag des Bundes Naturschutz, den gesamten innerdeutschen Flugverkehr einzustellen, kann nur als realitätsfremd eingestuft werden, da diese Verkehre zum Großteil durch das bestehende Bahnangebot keinesfalls adäquat ersetzt werden könnten. Bei den thematisierten Kurzstreckenflügen von München nach Nürnberg, Stuttgart oder Frankfurt besteht ein erheblicher Teil des Passagieraufkommens aus Umsteigern. Diese Fluggäste sind auf eine schnelle und effiziente An- und Abreise zum Münchner Airport angewiesen, und wären angesichts der bestehenden Verbindung zwischen dem Airport und dem Münchner Hauptbahnhof kaum bereit, auf die Schiene zu wechseln. Aber auch wenn eine attraktive Fernbahnanbindung geschaffen wird, wie übrigens von der FMG seit langem gefordert, wäre eine Verringerung der Kurzstreckenflüge kein Grund, die Ausbaupläne am Flughafen zu stoppen. Die Flüge zu diesen drei Zielen machen deutlich weniger als fünf Prozent des Gesamtaufkommens am Münchner Flughafen aus. Mit 34 Millionen Fluggästen und 431.000 Flugbewegungen verbuchte der Münchner Airport im Jahr 2007 neue Höchstwerte. Unter den passagierstärksten Airports Europas gehört München zu den Flughäfen mit den höchsten Wachstumsraten. Überproportional legten insbesondere der Europaverkehr und der Interkontinentalverkehr zu. Diese Trends dürften sich in den kommenden Jahren fortsetzen. Für das Jahr 2020 werden in München 57 Millionen Fluggäste erwartet. Um das weiter steigende Verkehrsaufkommen sicher und effizient bewältigen zu können, benötigt der Airport dringend eine dritte Start- und Landebahn.
