Echt gut in Form

Mich fasziniert, dass man hier Einblicke in die ganze Welt hat, denn am Flughafen treffen so viele Nationalitäten aufeinander. Auch die Arbeit bei der Werkfeuerwehr ist unheimlich vielseitig.

Lena Hirschberger

Lena Hirschberger

Werkfeuerwehrfrau seit 2013 am Flughafen

Als Vater zweier Kinder schätze ich, dass wir so ein familienfreundliches, gutes Schichtmodell mit ausreichend freien Wochenenden haben.

Özgür Akkaya

Özgür Akkaya

Marshaller seit 1999 am Flughafen

Ich finde meine Arbeit superspannend, bin breit vernetzt und trage viel Verantwortung – obwohl ich keine Führungskraft bin und nicht Vollzeit arbeite.

Carolin Schwefer

Carolin Schwefer

Referentin Flughafenentgelte seit 2012 am Flughafen

Top-Arbeitgeber 2017

Die Mitarbeiter des Flughafens München haben ihrem Unternehmen ein blendendes Zeugnis ausgestellt. Sie kürten den Airport im Bereich Verkehr und Logistik zum besten Arbeitgeber Deutschlands. Carolin Schwefer hat ihr ideales Arbeitsmodell gefunden. Die 35-Jährige kehrte nach der Geburt ihrer Tochter und der Elternzeit direkt in ihre alte Position zurück. "Das ist überhaupt nicht selbstverständlich", sagt die Referentin für Flughafenentgelte. "In vielen Unternehmen werden junge Mütter nach der Familienzeit versetzt und mit weniger anspruchsvollen Tätigkeiten abgespeist."

Carolin Schwefer dagegen bekam vom Flughafen München noch zusätzliche Unterstützung. Ihre kleine Tochter brachte sie bei den "Airport-Hopsern", der unternehmenseigenen Krippe, unter. "Die sind dort sehr flexibel. Man kann die Betreuungsstunden jede Woche genau so verändern, wie man sie gerade braucht." Von sechs Uhr morgens bis 21 Uhr abends sind die "Airport-Hopser" unter der Woche geöffnet und kommen damit auch Eltern entgegen, die im Schichtdienst tätig sind. "Außerdem nutze ich die flexible Arbeitswelt des Unternehmens und arbeite freitags siebeneinhalb Stunden im Home-Office", ergänzt Schwefer. "So konnte ich meine Arbeitszeit auf 37,5 Stunden erhöhen. Privates und Beruf lassen sich für mich wirklich gut vereinbaren."

Dass viele Beschäftigte des Flughafens München mit ihrer Arbeit ähnlich zufrieden sind wie Carolin Schwefer, bestätigte jetzt erneut eine deutschlandweite Untersuchung des Nachrichtenmagazins Focus. Zusammen mit dem Online-Netzwerk Xing und dem Bewertungsportal kununu fragte Focus mehr als 100.000 Beschäftigte aus 1.404 Unternehmen und 22 Branchen, wie zufrieden sie mit ihren Arbeitgebern sind. Das Resultat: Zum zweiten Mal in Folge erreichte der Flughafen München den Spitzenplatz in der Verkehrs- und Logistikbranche. Gefragt wurde nach Karrierechancen, Arbeitsatmosphäre, Kollegialität und Work-Life-Balance – in allen Bereichen schnitt der Flughafen überdurchschnittlich ab.


Es macht mir großen Spaß, dass ich meine eigenen Ideen in die Arbeit einbringen und in vielen internationalen Projekten verwirklichen kann. Umgekehrt bringe ich auch viele Anregungen und Erfahrungen aus anderen Ländern zurück nach München.

Elisabeth Sailer

Elisabeth Sailer

Beraterin International Business seit 2006 am Flughafen

Wir haben hier ein super Betriebsklima. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, als wäre ich schon ewig dabei. Meine lange Erfahrung kann ich gut nutzen, zum Beispiel wenn ich jüngere Kollegen unterstütze. Wir stellen auch gern ältere Mitarbeiter jenseits der 50 ein. Die bringen viel Wissen von draußen mit. Da haben wir bloß gute Erfahrungen gemacht.

Heinz Itzelsberger

Heinz Itzelsberger

Kfz-Mechaniker seit 1995 am Flughafen


Der Münchner Flughafen ist wie eine kleine Stadt, wo man jeden kennt. Es ist nie eintönig, hier zu arbeiten, sondern immer spannend und abwechslungsreich. Ich fühle mich sehr wertgeschätzt.

Knetfigur Birgit Baier

Birgit Baier

Mitarbeiterin an der Information seit 1999 am Flughafen

Wichtiger Ausbildungsbetrieb

Gute Noten auch im Gesamt-Ranking: Da landete der Flughafen München mit Rang 21 weit vorne. "Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, diesen Erfolg trotz noch größerer Konkurrenz zu wiederholen. Dies wird auch unsere überregionale Wahrnehmung als attraktiver Arbeitgeber weiter stärken", würdigte Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh das Ergebnis. Für einen ausgesprochen guten Arbeitgeber hält auch der Marshaller Özgür Akkaya den Airport: "Als Ausbildungsbetrieb für die Region ist der Flughafen München enorm wichtig."

Was der 39-Jährige persönlich sehr schätzt, sind die Fortbildungen für Mitarbeiter, auf die der Airport viel Wert legt. Ein Zeichen dafür, dass sich der Flughafen nicht auf seinem Spitzenplatz als bester Arbeitgeber ausruht. Üzgür Akkaya ist überzeugt: "Wir sind ein sehr zukunftsorientiertes Unternehmen und entwickeln uns immer weiter."

Erfahren Sie mehr über uns als Arbeitgeber

Knete statt Fotos - Making of

  • Erneut haben die Mitarbeiter „ihren“ Flughafen zum besten Arbeitgeber gewählt. Dieses Thema hat die Flughafenzeitung Motion in ihrer März-Ausgabe aufgegriffen. Erstes Brainstorming zwischen Grafikern und Redakteuren © Gianluca Maruotti und Michael Fritz
  • Skizzen liefern eine grobe Übersicht, wie das Konzept aussieht © Gianluca Maruotti und Michael Fritz
  • Aus Knetmasse werden die Figuren geformt © Gianluca Maruotti und Michael Fritz
  • Dann geht es an die Feinarbeit. Mit Werkzeug im Kleinstformat modelliert der Künstler einzelne Partien... © Gianluca Maruotti und Michael Fritz
  • ... oder bearbeitet sie mit der Hand © Gianluca Maruotti und Michael Fritz
  • Geduld braucht er und ganz viel Gelassenheit. Sein Werkzeug: Spachtel, Raspel und Feile im Miniformat. Gianluca Maruotti aus Rom ist Illustrator. Doch statt mit Tusche und Bleistift arbeitet er hauptsächlich mit einem Stoff, den wir vermutlich zuletzt in Kindertagen in der Hand hatten – der wunderbar weichen Knetmasse. Dass sie weit mehr ist als ein Spielzeug, beweisen die Portraits, die er von einigen Flughafenmitarbeitern angefertigt hat © Gianluca Maruotti und Michael Fritz

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