Erweiterung des Sister-Airport-Abkommens

Flughafen München und südafrikanische Airports erweitern ihre Zusammenarbeit

Seit Oktober 2015 sind die Flughafen München GmbH (FMG) und die Airports Company South Africa SOC LTD (ACSA) durch ein „Sister-Airport-Agreement" partnerschaftlich miteinander verbunden. Weil die nunmehr anderthalb Jahre währende Zusammenarbeit sich sehr erfolgreich gestaltet, wurde heute (Mittwoch, 8. März 2017) im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat eine Erweiterung des Kooperationsabkommens unterzeichnet. "Es freut mich sehr, dass der Flughafen München nicht nur als Drehkreuz mit seinen weltweit 257 Nonstop-Zielen, sondern auch als Unternehmen dazu beiträgt, Bayerns Verbindungen mit der Welt zu stärken. Mit dem heute vereinbarten Ausbau der Zusammenarbeit haben wir die Brücke zwischen unseren Flughäfen noch ein Stück breiter gemacht", lobte Bayerns Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder und Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen München GmbH die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem süddeutschen und den südafrikanischen Airports.

Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh hob die besondere Bedeutung hervor, die die internationale Vernetzung gerade in der Luftverkehrswirtschaft hat: "Der permanente Austausch mit unseren mittlerweile sechs Sister-Airports in Amerika, Asien und Afrika hilft uns dabei, unsere hohen Qualitätsstandards zu sichern und weiter zu entwickeln. Das kommt am Ende vor allem den Passagieren am Münchner Flughafen zugute."

Im Rahmen der bestehenden Kooperation, die sich auf unterschiedlichste Flughafenbereiche von der IT über die Sicherheit bis zur Immobilienentwicklung erstreckt, haben Delegationen beider Unternehmen bereits ihren jeweiligen Partnerflughafen besucht. So konnten sich die Experten aus den verschiedensten Aufgabenfeldern über ihre Erfahrungen zu den Betriebsabläufen und Prozessen austauschen.

Die Ergänzung der bestehenden Übereinkunft sieht vor, dass die Kooperation der Sister-Airports künftig auf zusätzliche Bereiche ausgedehnt wird. So sollen gemeinsame Aktivitäten beim Marketing dazu beitragen, die Bekanntheit des jeweiligen Partners im eigenen Land zu steigern. In diesem Zusammenhang sind Ausstellungen an den Flughäfen, eine gegenseitige Verlinkung der Websites sowie gemeinsame Auftritte bei Veranstaltungen vorgesehen. Auch beim Thema "Parken am Flughafen" soll die Kooperation verstärkt werden. Hier gilt das Interesse der südafrikanischen Partner vor allem der Produkt- und Dienstleistungsentwicklung, der Professionalisierung der Geschäftsanalyse und Ertragsteuerung sowie der möglichen Einführung neuer Technologien. Ein weiteres Themenfeld für die künftige Zusammenarbeit ist der Dialog mit den Flughafennachbarn. Unterzeichnet wurde die Übereinkunft der beiden Sister-Airports durch den Aufsichtsratsvorsitzenden der FMG, Dr. Markus Söder, den Vorsitzenden der FMG-Geschäftsführung, Dr. Michael Kerkloh, den interimistischen Aufsichtsratsvorsitzenden der ACSA, Roshan Morar und den ACSA-Geschäftsführer Bonganu Maseko.

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Die Flughafen München GmbH (FMG) und die Airports Company South Africa SOC LTD (ACSA) sind seit Oktober 2015 durch ein "Sister-Airport-Agreement" partnerschaftlich miteinander verbunden. Dieses Abkommen wurde nun erweitert. Im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat unterzeichneten Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh, FMG-Aufsichtsrats-vorsitzender und Finanz- und Heimatminister, Dr. Markus Söder, ACSA- Geschäftsführer Bonganu Maseko und Roshan Morar, interimistischer ACSA-Aufsichtsratsvorsitzender (v.l.), die Übereinkunft der beiden Sister-Airports.


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