Presse: "Jugend forscht" am Airport

18. Ausgabe des Regionalwettbewerbs „Jugend forscht“

13.02.2020

  • FMG fördert gezielt jugendlichen Erfindergeist
  • Rund 100 Nachwuchsforscher präsentieren ihre Arbeiten
  • 23 Juroren begutachten und prämieren innovative Projekte


Er ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb und kann für junge, kreative Menschen der Startschuss zu einer vielversprechenden Karriere sein: Es geht um den jährlichen Wettstreit "Jugend forscht – Schüler experimentieren". Der Regionalwettbewerb München-Nord wird bereits zum 18. Mal am Münchner Airport ausgerichtet. Die Flughafen München GmbH (FMG) engagiert sich als Pate des Wettbewerbs für die gezielte Förderung von jugendlichem Erfindergeist. Dabei setzt die Flughafengesellschaft auch darauf, über dieses Engagement potentielle Nachwuchskräfte für den Airport zu gewinnen. Derzeit benötigt die FMG vor allem qualifizierte Mitarbeiter im Technik- und IT-Bereich.

Das jährliche Kräftemessen junger Tüftler erfreut sich in der Flughafenregion nach wie vor großer Beliebtheit: Rund 100 junge Forscherinnen und Forscher werden am 18. und 19. Februar 2020 insgesamt 59 Arbeiten aus den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Mathematik/Informatik, Physik und Technik präsentieren. Die innovativen Projekte werden von insgesamt 23 Juroren begutachtet und prämiert. Das Motto der mittlerweile 55. Ausgabe des Nachwuchswettbewerbs lautet "Schaffst du!".

Tüftler beschäftigen sich mit explodierenden Eiern und intelligenten Weckern 

Können Frühstückseier explodieren? Mit dieser spannenden Frage befasst sich die 15-jährige Fenja Niedzwiedz vom Korbinian-Aigner-Gymnasium in Erding. Jeder, der gelegentlich kocht, hat sich schon mal über platzende Eier geärgert. Physikalisch betrachtet ist die Eierschale ein Druckkörper, der nicht jeder Belastung standhält. Bei ihrer "Eier-Analyse" hat die Schülerin den Überdruck untersucht und dabei festgestellt, dass die Schale nicht immer die optimale Struktur und Form hat. Sie verfügt vielmehr über Bruchstellen, die selbst bei geringen Belastungen nachgeben.

Nie wieder verschlafen mit einem "wachsamen Wecker": Diese praktische Erfindung hat Matthias Eibl vom Staatlichen Gymnasium Dorfen entwickelt. Die Gefahr zu verschlafen droht oft dort, wo man im Halbschlaf seinen Wecker ausschaltet oder zu oft die Funktion Weckwiederholung nutzt. Der 16-jährige Nachwuchstüftler konstruierte eine spezielle Vorrichtung, die verhindert, dass man seinen Wecker überhört. Der Wecker läutet solange, bis ein unter der Bettdecke angebrachter Sensor kein Gewicht mehr registriert.

Auf einen modernen Werkstoff als umweltfreundliche Alternative zu Plastik aus Erdöl setzen Tobias Antoni (17 Jahre), Lucas Schätz (16 Jahre) und Mario Möller (16 Jahre) von der staatlichen Fachoberschule in Altötting. Sie verwenden als natürlichen Rohstoff das Milcheiweiß Casein und kreieren daraus fertige Endprodukte. Die ersten Versuche, Casein als Basis für Kunststoff zu verwenden, gehen übrigens auf das Jahr 1531 zurück, als der Benediktinermönch Wolfgang Seidel in Bayern das sogenannte "Kunsthorn" hergestellt hat.

  • Die 18. Ausgabe des Regionalwettbewerbs „Jugend forscht“ findet am 18. und 19. Februar am Flughafen München: Rund 100 junge Tüftler beschäftigen sich in diesem Jahr unter anderem mit explodierenden Eiern und intelligenten Weckern.


Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten am Airport

Besichtigen kann man die Arbeiten der ambitionierten Schüler am Dienstag, den 18. Februar 2020, von 11 Uhr bis 17 Uhr sowie am Mittwoch, den 19. Februar 2020, von 10 bis 13 Uhr in der Mehrzweckhalle in der Nordallee 23, unmittelbar neben dem Verwaltungsgebäude der FMG. Die Mehrzweckhalle ist per S-Bahn über die Haltestelle "Besucherpark" in wenigen Minuten zu erreichen. Die besten Jungforscher des Wettbewerbs am Münchner Airport qualifizieren sich für das Landesfinale, das wiederum die Tür zur bundesweiten Entscheidung öffnet. Die bayerischen Landeswettbewerbe finden im April in München und Regensburg statt.

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