Klimaschutz

Unser Ziel: CO2-Neutralität bis 2030

Wir machen ernst - bis zum Jahr 2030 wird der Flughafen München als erster deutscher Flughafen CO2-neutral. Das bedeutet: Wir reduzieren die uns zurechenbaren CO2-Emissionen um 60 Prozent und kompensieren die verbleibenden 40 Prozent. Dafür wird der Flughafen München Konzern bis 2030 rund 150 Millionen Euro investieren - auch wenn diese nicht immer durch Einsparungen refinanziert werden können.

Grundlage für alle Klimaschutzmaßnahmen ist eine zuverlässige und international vergleichbare Erfassung aller CO2-Emissionen. Anhand dieser Daten wird der sogenannte CO2-Footprint erstellt, in dem der Treibhausgas-Ausstoß des Flughafens detailliert aufgeschlüsselt ist.

Um seine CO2-Emissionen kontinuierlich weiter zu senken, führt der Flughafen München eine Vielzahl von CO2-Einsparmaßnahmen durch. Für seine Maßnahmen zum Klimaschutz ist der Flughafen München bereits mehrfach ausgezeichnet worden. Zudem engagiert sich die FMG in Projekten mit seinen Partnern, um die Reduktion der Treibhausemissionen voranzutreiben.

  • Die CO2-Strategie: Erst reduzieren, dann lokal kompensieren
  • Der CO2-Footprint der FMG setzt sich aus drei Scopes zusammen, die die unterschiedlichen Einflussmöglichkeiten der FMG widerspiegeln.
  • Durch Effizienzsteigerungen und technische Innovationen wird die FMG den CO2-Ausstoß um 60 Prozent reduzieren.
  • Der CO2-Ausstoß pro Passagier ist seit 2005 deutlich gesunken.
  • Reduzierung der CO2-Bilanz bis 2030 um über 100.000 Tonnen.

Unsere CO2-Strategie

Unsere Maßnahmen: Klimaschutz in Aktion

  • Emissionsfreies Fahrzeug
    Im Rahmen seines Klimaschutzprogramms setzt der Münchner Flughafen alternative Treibstoffe aus regenerativen Energien im Fuhrpark ein. Neben Kraftstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen wie Bioethanol werden mittlerweile 23 Pkws auch mit Biogas betrieben. Seit 2013 tragen 32 Vorfeldbusse – mehr als die Hälfte – das Umweltzeichen »Blauer Engel«, was sie als besonders lärm- und schadstoffarm ausweist. Außerdem zählen zum Fuhrpark vier Elektronutzfahrzeuge. Diese "Stromer" verbrauchen durchschnittlich 20 Kilowattstunden,was umgerechnet zwei Litern Benzin entspricht und nur 70 Gramm CO2 erzeugt. In den Parkhäusern des Flughafens gibt es inzwischen 36 Ladestellen für Elektrofahrzeuge.
  • Flugzeug beim Start in den Nachthimmel
    Der Flughafen München überprüft fortlaufend Energieeinsparpotenziale in allen Bereichen des Betriebs, der Infrastruktur sowie des Verkehrs auf dem Flughafengelände. So werden kontinuierlich immer mehr Beleuchtungselemente auf energiesparende LED-Technik umgestellt.
  • Mitarbeiter im Blockheizkraftwerk
    Mit seinem Blockheizkraftwerk (BHKW) erzeugt der Flughafen mehr als die Hälfte seines Strombedarfs mit umweltfreundlichem Erdgas. Er deckt damit fast seinen gesamten Bedarf an Heizwärme und Klimakälte ohne zusätzlichen Energieeinsatz ab – allein mit der Abwärme aus der Stromerzeugung. Sechs große Motoren mit insgesamt 24 Megawatt elektrischer Leistung erzeugen 120 Millionen Kilowattstunden Strom sowie 140 Millionen Kilowattstunden Wärme und sparen dabei gegenüber der getrennten Erzeugung von Strom und Wärme pro Jahr 40.000 Tonnen CO2 ein – den Energiebedarf einer Kleinstadt mit 40.000 Einwohnern.

Unser Engagement

Unser neues Motto

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