Von München nach Minsk

Auf nach Weißrussland

Seit Juli 2019 fliegt die belarussische Fluggesellschaft Belavia vier Mal wöchentlich von München nach Minsk. Die Hauptstadt von Belarus (Weißrussland) ist mit rund 2 Millionen Einwohnern auch gleichzeitig die größte Stadt des Landes. Ein Flug von München nach Minsk dauert nur 2 Stunden.

Sehenswürdigkeiten in Minsk, die Sie nicht verpassen sollten:

  • Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs wurden große Teile der Oberstadt wieder aufgebaut, sodass auch heutzutage noch eine Vielzahl an historischen Gebäuden besichtigt werden kann. Die orthodoxe Heilig-Geist-Kathedrale, der Marktplatz sowie das Rathaus sind hier nur einige dieser Sehenswürdigkeiten
  • Zwei architektonische Highlights sind in jedem Fall die Nationalbibliothek sowie das »Belarusian State Museum of the History of the Great Patriotic War«
  • Auf der Swislatsch – dem Fluss der durch Minsk fließt – befindet sich die künstlich angelegte Insel der Tränen. Auf ihr finden Besucher eine Kapelle zum Andenken an die in Afghanistan gefallenen belarussischen Soldaten.

Stand: August 2019

  • Die orthodoxe Heilig-Geist-Kathedrale ist nur eine von vielen Sehenswürdigkeiten, die Sie sich in Minsk anschauen sollten. © TTstudio - Fotolia.com
  • Auch ein Stadtbummel kommt für Frauen in Weißrussland nicht zu kurz. © bisonov - Fotolia.com
  • Die Schlösser von Njaswisch und Mir befinden sich ganz in der Nähe der belarussischen Hauptstadt und sind in jedem Fall einen Besuch wert. © urbanovich - Fotolia.com

Facettenreiche Landschaft in Weißrussland

Schlösser von Njaswisch und Mir

Njaswisch: Die bis zum Holocaust stark von jüdischem Leben bestimmte Kleinstadt liegt 120 Kilometer südwestlich von Minsk. Bekannt ist Njaswisch vor allem für sein Schlossensemble, das, eingefasst von einem Wassergraben, in einem Park am See liegt. Eigentümer des imposanten Anwesens waren über Generationen die Radziwiłłs, mächtigste Adelsfamilie in Polen-Litauen, zu dem auch das Gebiet des jetzigen Belarus (Weißrussland) gehörte.

Als weiteres Zentrum dieses multiethnischen Staates galt Mir, 30 Busminuten weiter. Überragt wird das mittlerweile recht verträumte 2.500-Seelen-Örtchen von einem gewaltigen Schloss. Wie das in Njaswisch gehörte es den Radziwiłł-Fürsten.

Beide Paläste aus dem 16. Jahrhundert sind bezaubernd schön. Mit ihren dicken und hohen Mauern wie wehrhafte Festungen ausgebaut, erinnern sie zugleich an Märchenschlösser. Sie vereinen Baustile von Gotik bis Barock und gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.


Vier mal pro Woche von München nach Minsk mit