Seit dem 12. Oktober 2025 ist das Entry/Exit System (EES) europaweit in Kraft getreten. Diese neuen Reisebestimmungen betreffen Drittstaatsangehörige bei der Ein- und Ausreise in die EU. EU-Bürger:innen sind von diesen Regelungen nicht betroffen. Das neue digitale Grenzkontrollsystem soll langfristig die traditionellen Passstempel ersetzen. Seit April 2026 wird das EES auch am Flughafen München genutzt.
Welche Änderungen bringt das EES für die Schengen-Grenzen mit sich?
Für Drittstaatsangehörige, die in die EU einreisen, ändert sich der Prozess an der Grenzkontrolle. Bei ihrer Ankunft werden Reisende durch Passscans, Gesichtserkennung und Abnahme von Fingerabdrücken digital in einer zentralen europäischen Datenbank registriert. Auch die Ausreise wird erfasst, um die Sicherheit in ganz Europa zu erhöhen.
Was erwartet Sie als Passagier:in?
Die Einführung dieses neuen Systems kann zunächst zu längeren Bearbeitungszeiten an der Grenzkontrollstelle führen. Der Flughafen München arbeitet eng mit den Behörden zusammen, um sicherzustellen, dass der Prozess so einfach und effizient wie möglich bleibt. Für die selbstständige Registrierung von Drittstaatsangehörigen wurden in allen Terminals (an ausgewählten Kontrollstellen) Self-Service Systeme installiert. Die endgültige Identitätsprüfung wird nach der Selbsterfassung am Kiosk weiterhin am Grenzkontrollschalter der Bundespolizei durchgeführt. Die Nutzung der Self-Service Systeme wird empfohlen. EU-Bürger:innen können weiterhin über EasyPass ein- und ausreisen.

