Honigmonitoring

Bestens untersuchter Honig aus der Region

Honigglas auf Holztisch

Die Flughafenbienen verabschieden sich in die Winterruhe

bevor wir das tun, möchten wir gute Neuigkeiten mit Ihnen teilen:

Unser Stammimker hat uns auch dieses Jahr hervorragend betreut. Er hat neue Völker an einem vierten Standort angesiedelt, so dass wir jetzt mit rund 30 Bienenvölkern rings um den Flughafen München vertreten sind. Neue Imker haben sich dem Honigmonitoring angeschlossen, um zu sehen, ob auch ihre Bienenvölker so vital sind wie wir Flughafenbienen und ob ihr Honig ebenso bedenkenlos genossen werden kann. Und das kann er:

Die Güte des Flughafenhonigs wurde auch 2022 erneut von staatlichen Kontrollstellen geprüft. Flughafenhonig und Vergleichshonige sowie Blütenpollen und Wabenwachs wurden von unabhängigen Laboren und Gutachtern auf Stoffrückstände analysiert, die aus dem Flughafenbetrieb stammen könnten. Diese Prüfungen des jährlichen Honigmonitorings sind auch 2022 wieder einwandfrei ausgefallen.

So bleibt, Ihnen, unseren Imkern und uns zu wünschen,

gut und gesund durch den Winter zu kommen!

Pollen, Wachs und Honig auf dem Prüfstand

Honig ist ein Naturprodukt, das bei seiner Entstehung verschiedenen Umwelteinflüssen ausgesetzt ist. Muss demnach befürchtet werden, dass der Honig aus dem Umland des Flughafens München
mit Schadstoffen aus den Abgasen der Flugzeuge belastet ist? Um diese Frage zu klären, führt der Flughafen München seit 2008 zusätzlich zum Biomonitoring ein kontinuierliches Honigmonitoring durch.

Schadstoffe können die Insekten schädigen oder als Rückstände in Pollen, Wachs oder Honig verbleiben. Beim Honigmonitoring des Flughafens München werden deshalb Pollen, Wachs und Honig sowie die Vitalität der Bienen genau untersucht. Unabhängige Labore analysieren die Gehalte von zehn Metallen und 16 polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK).

Ergebnis: Die Luft um den Flughafen beeinträchtigt weder die Vitalität der Bienen, noch die Qualität von Pollen, Wachs und Honig. Die Schadstoffgehalte des regional erzeugten Honigs sind nicht höher als bei Honig aus dem flughafenfernen Vergleichsgebiet und liegen zudem weit unterhalb der zulässigen Höchstgehalte nach den EU-Höchstmengenverordnungen für Lebensmittel.

  • Mit einer Geschwindigkeit von etwa 20 km/h befliegt eine Biene 40- bis 60-mal pro Tag ihr Sammelgebiet im Radius von zwei Kilometern um den Flughafen.
  • Der im Laufe des Frühjahrs und Sommers von den Flughafen-Bienen gesammelte Honig wird im Labor auf Luftschadstoffe analysiert.
  • Im Bienenstock wird dem mit Enzymen zugesetzten Nektar-Saft Wasser entzogen, bis er schließlich in Wabenzellen als Honig eingelagert wird.
  • Die Vitalitätsuntersuchungen und die Laboranalysen zeigen, dass der Flughafenbetrieb keinen Einfluss auf die Qualität von Pollen, Wachs und Honig hat. Vielmehr bestätigt das Monitoring, dass Honig aus der Airportregion hinsichtlich der untersuchten Stoffe mit flughafenentfernt produziertem Honig vergleichbar ist.
  • Flughafenimker nach der Ernte © Copyright Flughafen München

Der Flughafen-Imker Hermann Hölzl

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