05.08.2026
Der Flughafen München empfing eine hochrangige Delegation seines Partnerflughafens Chubu Centrair International Airport [Centrair] aus Nagoya, Japan, zu einem mehrtägigen Austausch. Schwerpunkte waren Innovation, operative Exzellenz und strategische Zusammenarbeit. Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH [FMG], empfing die Delegation unter der Leitung von Hironori Kagohashi, Präsident und CEO von Centrair. Beide wollen die langjährige Beziehung zwischen den beiden internationalen Luftverkehrsdrehkreuzen weiter festigen und die Zusammenarbeit im Rahmen der "Sister Airport"-Partnerschaft vertiefen.
"Ich habe mich sehr gefreut, Hironori Kagohashi zum ersten Mal persönlich kennenzulernen", sagte Jost Lammers. "Indem wir unsere Erfahrungen teilen und voneinander lernen, können wir gemeinsam innovative Lösungen entwickeln. Unser Ziel ist es, die operative Exzellenz zu steigern und das Reiseerlebnis für unsere Passagiere kontinuierlich zu verbessern. Die Partnerschaft zwischen Centrair und der FMG ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Flughäfen durch internationale Zusammenarbeit Mehrwert schaffen und sich für die Zukunft rüsten können."
Im Rahmen eines umfassenden Workshop-Programms in der Munich Airport Academy tauschten sich Experten beider Organisationen zu aktuellen Entwicklungen im Flughafenbetrieb, beim Passagiererlebnis und bei kommerziellen Angeboten aus.
Zu den Themen des Austauschs gehörten die langfristige Kapazitätsplanung, der geplante Ausbau des T-Stiels am Terminal 2 sowie der Umgang mit saisonalen Verkehrsspitzen und zusätzlichen Passagierströmen bei Großveranstaltungen. Besondere Aufmerksamkeit galt den Vorbereitungen für die Asian Games 2026 in Aichi-Nagoya, durch die zusätzliche Passagierströme in der Region erwartet werden.
Zu dem Thema Innovationen präsentierte der Flughafen München Erkenntnisse aus seinen Testaktivitäten zum autonomen Frachttransport, während Centrair Erfahrungen aus seiner "Smart Ramp"-Initiative und dem Einsatz autonomer Fahrzeugtechnologien weitergab. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf automatisierten Passagierprozessen und "Fast Travel"-Lösungen. Die Experten tauschten sich darüber aus, wie Digitalisierung und Automatisierung dazu beitragen können, Abläufe zu beschleunigen, den Passagierdurchsatz zu erhöhen und steigende Verkehrsnachfrage effizient zu bewältigen.
In einer weiteren Sitzung wurden kommerzielle Strategien untersucht, darunter Geschäftsmodelle für Werbung, Medien und Parken am Flughafen München sowie kommerzielle Konzepte im Zusammenhang mit den Infrastrukturausbauprojekten des Flughafens.
Über die "Sister Airport Partnership"
Die "Sister Airports" sind ein internationales Netzwerk aus sechs Drehkreuzflughäfen: dem Denver International Airport, dem Chubu Centrair International Airport (Nagoya), dem Suvarnabhumi Airport (Bangkok), dem Singapore Changi Airport, dem Beijing Capital International Airport und der Airports Company South Africa.








![Minigolfanlage im Besucherpark umgebaut v.l.n.r.: Franz Kohlhuber, Katholischer Seelsorger der Erzdiözese München-Freising am Flughafen München; Benjamin Henn, Erster Bürgermeister Gemeinde Hallbergmoos; Evelin Gerson [FMG]; Bernhard Lanzinger, Dritter Bürgermeister Gemeinde Langenpreising; Karl Heinz Einödshofer, Inhaber BO Einödshofer; Laurenz Murken, Manager Projekte & Netzwerke bei Internationale Bauausstellung Metropolregion München GmbH.](/_b/0000000000000041905784bb6a55f13a/minigolf-besucherpark.jpg?t=eyJ3aWR0aCI6NTY2LCJxdWFsaXR5Ijo3NX0=--2328e307d676247fee11466a84464e7fe1dac5c9)


