Presse: Neuer Terminal 1 Pier wird am 13. April feierlich eröffnet

Meilenstein für Kapazität, Komfort und Qualität

22.01.2026

Mit der feierlichen Eröffnung des neuen Terminal 1 Pier am 13. April setzt der Flughafen München einen weiteren Meilenstein in der Weiterentwicklung seiner Infrastruktur.

„Wir investieren mit dem Terminal 1 Pier gezielt in die Zukunftsfähigkeit unseres Flughafens. Der Flugsteig stärkt nicht nur unsere Kapazitäten, sondern wir setzen damit zugleich neue Maßstäbe bei Qualität, Effizienz und Passagierkomfort – insbesondere für den Non-Schengen-Verkehr. Der Pier ist ein zentrales Element unserer langfristigen Infrastrukturstrategie“, sagt Jost Lammers, CEO des Flughafen München.

„Der neue Terminal 1 Pier am Flughafen München steht für eine Premium-Erweiterung unseres Five-Star-Airports und für einen attraktiven Zukunftsstandort Bayern. Vollständig aus eigener Kraft finanziert, krönt die anstehende Eröffnung die Vollendung eines riesigen Standortprojekts! Mit topmoderner Technik und großzügigem Raumangebot bietet das neue Terminal Mobilität, Komfort und Nachhaltigkeit auf höchstem Niveau“, so der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.

Der Terminal 1 Pier ermöglicht zusätzliche Kapazitäten für bis zu sechs Millionen Passagiere pro Jahr. Der Neubau zählt aktuell zu den größten Infrastrukturprojekten Bayerns. Er erstreckt sich über eine Länge von rund 360 Metern in das Vorfeld West und umfasst – inklusive eines Bereichs im heutigen Ankunftsmodul B des Terminal 1 – eine Gesamtfläche von rund 95.000 Quadratmetern. Die Investition von rund 665 Millionen Euro trägt der Flughafen trotz pandemiebedingter Belastungen aus eigener Kraft und setzt damit ein klares Zeichen für die Weiterentwicklung des Standorts.

Am neuen Pier können gleichzeitig bis zu zwölf Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge oder alternativ sechs Großraumflugzeuge abgefertigt werden. Auf insgesamt sechs Ebenen, davon drei für Passagierprozesse, stehen moderne Abfertigungsbereiche zur Verfügung. Dazu zählen zentralisierte Sicherheitskontrollen mit modernster CT-Technik, komfortable Wartezonen, attraktive kommerzielle Flächen für Einzelhandel und Gastronomie sowie gezielt gestaltete Rückzugs- und Erholungsbereiche. Der Einsatz energieeffizienter Anlagen- und Systemtechnik unterstreicht den hohen Anspruch des Flughafens an Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit.

Im neuen T1 Pier wird es zudem zwei exklusive Lounges geben. Eine davon ist die neue Airport Lounge World, die dank ihrer Lage im Südwesten des Gebäudes spektakuläre Ausblicke auf das Vorfeld und sogar die Alpen bietet. Die rund 1.200 Quadratmeter große Lounge betreibt die Flughafen München GmbH. Sie erstreckt sich über zwei Stockwerke und bietet neben einem vielfältigen kulinarischen Angebot unter anderem eine Galerieebene mit Bar, einen Kinderspielbereich, Arbeitsbereiche und Ruhezonen. Die zweite Lounge wird von der Airline Emirates betrieben, in der die Gäste auf einer Fläche von circa 900 Quadratmetern die Wartezeit bis zum Abflug verkürzen können.

Ab 21. April reisen die Passagiere von rund 40 Airlines, die vom Terminal 1 aus Non-Schengen-Destinationen bedienen, über den Pier.

UMFANGREICHER PROBEBETRIEB ALS BASIS FÜR EINEN REIBUNGSLOSEN START

Parallel zu den abschließenden Bauarbeiten und der Vorbereitung auf den Echtbetrieb lief seit Oktober eine umfangreiche Probebetriebsphase, die wichtige Erkenntnisse für die Betriebsaufnahme geliefert hat.

Der Probebetrieb fand seit Oktober unter praxisnahen Bedingungen mit über 1.500 Komparsen über mehrere Monate hinweg statt. Dabei wurden die künftigen Abläufe umfassend getestet und die Betriebsorganisation gezielt auf den Regelbetrieb vorbereitet. Das Zwischenfazit fällt durchweg positiv aus: Infrastruktur und Prozesse ermöglichen eine stabile und qualitativ hochwertige Passagierabfertigung, zugleich konnten im Detail gezielte Optimierungen identifiziert werden.

POSITIVES FEEDBACK DER TESTPASSAGIERE

In den Probebetrieb waren die künftig im Pier tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Flughafenkonzern sowie Airlines und Dienstleister frühzeitig eingebunden. Ergänzend wurden zwei groß angelegte Notfallübungen durchgeführt, um Abläufe, Kommunikation und Reaktionsfähigkeit unter anspruchsvollen Bedingungen zu testen. Auch das Feedback der Testpassagiere fällt sehr positiv aus – insbesondere hinsichtlich der großzügigen Gestaltung, der klaren Wegeführung und der modernen, digitalen Ausgestaltung der Prozesse.

Bis zur Eröffnung sind weitere Testläufe geplant, insbesondere zur Vorbereitung der Ankunftsprozesse. Dabei spielt auch das Ende vergangenen Jahres EU-weit eingeführte Entry Exit System für Non-Schengen-Passagiere eine zentrale Rolle, um Abläufe frühzeitig unter realistischen Bedingungen zu erproben.



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