Standort & Ausbau

Der Flughafen München - Bayerns Tor zur Welt

Der Flughafen München feierte 2017 sein 25-jähriges Jubiläum. Im Jahr 1992 ist er von Riem ins Erdinger Moos gezogen. Heute ist er ein Drehkreuz mit weltweiten Verbindungen und wichtiger Standortfaktor für die Menschen und Unternehmen in der Region.


  • Luftaufnahmen Gesamtansicht des Flughafen München
  • Hochmoderne Büro und Konferenzmöglichkeiten
  • Luftaufnahme mit Blick auf Tower, Parkhäuser sowie Terminal 1 und Vorfeld-West.
  • Vielflieger können praktisch vom Büro in den Flieger steigen. Umgekehrt haben sie es nach der Ankunft nicht weit ins Büro.
  • Das Forum des München Airport Center ist eine der größten überdachten Freiflächen Europas. Hier finden regelmäßig Events statt
  • Luftaufnahme des Flughafens München, Terminal 2 und Satellit
  • Der stangenförmige Satellit verfügt über drei zusätzlich gebaute Passagierebenen und über insgesamt 52 Gates.

Standort

Standort - Koordinaten Flughafen München

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17. Mai 1992

Eröffnung des Flughafens München am neuen Standort


28,5 Kilometer

Entfernung vom Stadtkern München


1.575 Hektar

Gesamtfläche, davon zwei Drittel Grünflächen

Infrastruktur am Flughafen München

Ausgezeichnete Infrastrukturdaten rund um den Flugbetrieb ermöglichen kurze Umschlagzeiten für Airlines und maximalen Komfort für Passagiere.


Terminal 1

  • Länge: 1081 Meter
  • Fläche: 198.000 Quadratmeter
  • Gepäckförderanlage: 18 Kilometer lang


Terminal 2

  • Länge: 980 Meter
  • Fläche: 125.800 Quadratmeter
  • Gepäckförderanlage: 46 Kilometer lang


Satellit Terminal 2

  • Länge: 609 Meter
  • Fläche: 125.000 Quadratmeter

Virtuelle Tour: Satellit Terminal 2

2 Start- und Landebahnen

je vier Kilometer lang und 60 Meter breit

78 Meter

Höhe des Towers am Flughafen München

70 Fluggastbrücken

als direkte Verbindung zwischen Terminals und Flugzeugen

(Aus-) Bauprojekte am Flughafen München

Der Blick aus dem Helikopter zeigt: Derzeit reiht sich am Flughafen Baustelle an Baustelle. 

Bauvorhaben dritte Start- und Landebahn

Der Planfeststellungsbeschluss zum Bau einer dritten Start- und Landebahn wurde am 5. Juli 2011 von der Regierung von Oberbayern erlassen. Mit dieser Entscheidung bestätigte die Genehmigungsbehörde nach intensiver Prüfung und Abwägung sämtlicher Aspekte des Ausbauvorhabens die beantragten Planungen für die dritte Start- und Landebahn samt den Teilprojekten.

Im Juli 2015 wies das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig die letzten Beschwerden zurück und entschied damit abschließend, dass die Planungen der Flughafen München GmbH alle fachlichen und gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Das Baurecht ist damit rechtskräftig und gültig.

Die bayerische Regierungskoalition aus CSU und FREIE WÄHLER hat sich in ihrem Koalitionsvertrag vom November 2018 auf ein Moratorium hinsichtlich des Baus der dritten Start- und Landebahn bis zum Ende der laufenden Legislaturperiode verständigt. Vor dem Hintergrund der Covid-19-Krise und der damit einhergehenden Verkehrsrückgänge kündigte Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Mitte September 2020 zudem an, den Bau der dritten Start- und Landebahn während seiner Amtszeit nicht weiter verfolgen zu wollen.

Weitere Bauprojekte

Landseitige Verkehrsanbindung des Flughafens

Die weitere Verbesserung der landseitigen Anbindung steht für den Flughafen München auch zukünftig im Fokus. Während die Arbeiten an der Neufahrner Kurve, die den Flughafen direkt an die Bahnstrecke München–Regensburg anbindet, bereits abgeschlossen sind, schreiten auch die Baumaßnahmen für den langersehnten Ringschluss nach Erding im Osten des Flughafens zügig voran. Der Flughafen soll so künftig besser per Bahn und S-Bahn erreichbar sein. Bereits 2016 erhielt die Flughafen München GmbH eine Zusage der Europäischen Kommission für Fördermittel in Höhe von 900.000 Euro, die in die Feinplanung der Bahnverbindung nach Erding fließen. Mehr Informationen zum Ringschluss.

Bereits im Sommer 2018 starteten darüber hinaus die straßenseitigen Ausbaumaßnahmen auf der Ostseite des Airports, um auch hier eine bessere Erreichbarkeit mit dem Auto zu garantieren. Die Erdinger Allee und der bestehende Südring werden leistungsfähig ausgebaut und zukünftig auf Höhe Schwaigerloh verknüpft. Mit dem geplanten Ausbau der Flughafentangente Ost besteht dann eine leistungsfähige Ostanbindung. Rund um Freising befinden sich sowohl die Westtangente als auch die Nordostumfahrung im Zuge der B301 bereits im Bau. Darüber hinaus wird die B301 Im Bereich Hallbergmoos/Flughafen abschnittsweise vierspurig ausgebaut. Und die A92 soll zwischen Feldmoching und Flughafen/Freising sechs- und achtspurig erweitert werden. Mehr Details zum Straßenausbau.


Gefördert durch die Europäische Union

Landseitige Verkehrsanbindung