Frostige Temperaturen und winterliche Niederschläge stellten in den vergangenen Wochen den operativen Betrieb vor besondere Herausforderungen – insbesondere in der Flugzeugabfertigung (AEF). Mitarbeitende waren teilweise über mehrere Stunden hinweg heftigen Schneeschauern sowie Temperaturen von minus zehn Grad und darunter ausgesetzt. Gleichzeitig erschwerten eingeschneite Container und vereiste Geräte sowie durch Schnee und Eis unkenntliche Bodenmarkierungen die Abläufe. Die Enteiserteams für Flächen und Geräte waren im Dauereinsatz. "Unsere neuen Enteisungsgeräte haben sich im Einsatz bewährt", sagt Christian Fischer, Geschäftsleiter Operations AE. "Gerade bei Extremwetterlagen ist es entscheidend, Arbeitsweisen und Arbeitstempo situativ anzupassen, um Unfälle zu vermeiden", betont Fischer weiter. Vor Beginn der Wintersaison wurden daher alle Mitarbeitenden nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, sich rechtzeitig im Uniformlager mit geeigneter Winterbekleidung auszustatten. Auch die Gepäckabfertigung (AEG) war vom Wintereinbruch betroffen. "Insbesondere Ankunftsverspätungen und Staus während der Enteisung führten zu einem erhöhten Aufkommen an Last-Minute-Gepäck", so Fischer. Hinzu kamen rutschige Böden an den Gepäckboxen sowie in der Gepäckhalle durch Eis, Nässe und Schnee, was erhöhte Aufmerksamkeit und angepasste Arbeitsabläufe erforderte.
Beim Transport Service (AET) stellten vereiste Fahrzeuge eine zusätzliche Belastung für den Betrieb dar. Um Vereisungen auf den Positionen zu vermeiden, wurde Frischwasser beim täglichen Ablassen gezielt aufgefangen. Zudem wurden Busfahrer mit zusätzlicher Winterbekleidung ausgestattet. Positiv wirkte sich der Einsatz von E-Bussen aus: "In Elektrobussen erwärmt sich der Innenraum deutlich schneller, da kein Kühlwasser aufgeheizt werden muss – ein klarer Vorteil für Passagiere und Personal gleichermaßen."