Presse: "Jugend forscht" und "Jugend forscht Junior" am Münchner Airport

79 junge Talente präsentieren innovative Forschungsideen

17.02.2026


  • Flughafen München fördert gezielt jungen Erfindergeist
  • 30 Jurorinnen und Juroren bewerten eingereichte Projekte
  • Spanende Arbeiten von historischem Flugezug bis CRISPS-Technologie

Zum 23. Mal richtet der Flughafen München den Regionalwettbewerb "Jugend forscht" aus. Unter dem diesjährigen Motto "Maximale Perspektive" präsentieren 79 junge Nachwuchsforscherinnen und -forscher aus den Landkreisen Freising und Erding sowie dem Münchner Umland ihre kreativen und wissenschaftlich fundierten Projekte. Teilnehmen werden Schülerinnen und Schüler im Alter von zehn bis 19 Jahren.

Auch in diesem Jahr decken die eingereichten Arbeiten ein breites thematisches Spektrum ab. Vertreten sind die Fachgebiete Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Mathematik/Informatik, Geo- und Raumwissenschaften, Physik sowie Technik.

Seit mehr als zwei Jahrzehnten unterstützt die Flughafen München GmbH (FMG) den Wettbewerb mit großem Engagement. Damit leistet die FMG einen wichtigen Beitrag zur Förderung junger Talente und gibt gleichzeitig Einblicke in die vielfältigen beruflichen Perspektiven am Münchner Airport. Insgesamt 30 Jurorinnen und Juroren werden die eingereichten Projekte bewerten und die Siegerarbeiten auswählen.

Zu den spannenden Wettbewerbsbeiträgen zählen unter anderem zwei Projekte aus Schulen im Münchner Umland: Die Schülerinnen Tiffany Liebs, Emilia Wegmaier und Jayda Tolkmitt von der Erzbischöflichen Mädchenrealschule Heilig Blut in Erding beschäftigen sich mit dem Bau eines Modells der "Spirit of St. Louis", dem Flugzeug, mit dem Charles Lindbergh die erste Nonstop-Nordatlantiküberquerung gelang. Im Rahmen ihres Projekts setzen sie sich mit dem Zusammenspiel von Technik und Physik auseinander und befassen sich mit den Schwierigkeiten, denen Lindbergh damals begegnete.

Die Schüler Daniel Panoor und Tobias Weichelt vom Carl-Orff-Gymnasium in Unterschleißheim verbinden in ihrem Projekt "CRISPR GenieLAB" Gentechnik mit Künstlicher Intelligenz. Sie entwickeln mehrere Machine-Learning-Modelle, die auf Basis öffentlicher CRISPR-Datensätze trainiert werden. Ziel ist es, die Arbeit von Biologinnen und Biologen zu unterstützen, indem die Auswahl geeigneter gRNA-Kandidaten beschleunigt und besser begründet werden kann.

Interessierte Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, die Arbeiten der jungen Forscherinnen und Forscher, am Mittwoch, den 25. Februar 2026, von 11 bis 17 Uhr, und am Donnerstag, den 26. Februar 2026, von 10 bis 13 Uhr, im LabCampus 52, 85356 Flughafen-München vor Ort zu besichtigen und mit den Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen.


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