MediCare

Medizinische Versorgung und Betreuung

Die MediCare Flughafen München Medizinisches Zentrum GmbH (MediCare) ist ein Tochterunternehmen der Flughafen München GmbH und stellt die 24-stündige notfallmedizinische Versorgung von Passagieren und Besuchern sowie die arbeitsmedizinische Betreuung der Mitarbeiter des Flughafens sicher.

In der dazugehörigen "AirportClinic M" bietet die MediCare operative Eingriffe auf medizinisch höchstem Niveau in den Bereichen Orthopädie und Plastische Chirurgie an.


Interior Medicare
Als Mitarbeiter der MediCare erwartet Sie eine spannende, abwechslungsreiche Tätigkeit in einem attraktiven, modernen Arbeitsumfeld

Mitarbeitervorteile & Benefits auf einen Blick

Tätigkeitsbereiche der Medicare

Mensch im Mittelpunkt

Draußen starten die Flugzeuge, drinnen werden Leistenbrüche gerichtet und Knie repariert. In der Klinik des Airports sorgt OP-Schwester Nicole Wienken dafür, dass Operationen reibungslos ablaufen und Patienten sich gut aufgehoben fühlen.

Zehn Hände wären nicht schlecht für den Job, den Nicole Wienken macht. Sie organisiert die Operationen in der AirportClinic. Schon morgens um sieben stehen sie und ihre Teamkollegen während der Frühschicht im OP-Saal und bereiten die Instrumente und Geräte vor. Sie sterilisieren, sortieren, kümmern sich um Implantate und Verbandsmaterial. Sobald die Operation beginnt, müssen alle Utensilien griff- und einsatzbereit sein.

Dann ist größte Konzentration gefordert. "Wir kennen die Arbeitsabläufe während eines Eingriffs genau", erläutert die 37-Jährige, die seit 2012 am Flughafen arbeitet. "Eine gute OP-Schwester ist gedanklich immer einen Schritt weiter als der Operateur und hält das Instrument schon bereit, wenn der Arzt danach fragt. Man stellt sich nicht an den Tisch und wartet auf Anweisungen. Man denkt selber mit.


Nicole Wienken (links) und ihre Kollegin Bettina Koch bei Vorbereitungen im modernen OP-Saal. 

Angst nehmen und beruhigen

Nicole Wienken ist immer aufmerksam, egal, wer am OP-Tisch steht. Sich konzentrieren zu können, belastbar und verlässlich zu sein, sind Kernkompetenzen für ihren Job. "Man muss aber auch flexibel sein und immer einen Plan B in der Tasche haben." Denn beim Operieren kann Unvorhergesehenes passieren und dann muss es oft schnell gehen.

"Was man als OP-Schwester außerdem braucht, ist technisches Geschick", ergänzt sie. Sämtliche hochmodernen Geräte und alle Werkzeuge im OP-Saal gehen durch Nicole Wienkens Hände. Denn auch wenn in der AirportClinic meist minimalinvasiv, also mit der Schlüssellochmethode, operiert wird, kommen zusätzlich Sägen, Bohrer und Schraubendreher zum Einsatz, werden Mikroskope und Röntgengeräte genutzt.

Trotz aller Technik und straffer OP-Pläne dreht sich Nicole Wienkens Arbeit in erster Linie um die Menschen auf dem Operationstisch. "Es gibt vor der Operation immer die Gelegenheit, ein Gespräch zu führen. Ich beruhige die Patienten, spreche ihnen Mut zu. Wir nehmen uns die Zeit, Vertrauen aufzubauen." Das findet die diplomierte Krankenschwester bereichernd, sie genießt den Kontakt.


Bei uns hört man nicht: "Schwester, den Tupfer, bitte!" und wir sind auch nicht bei Grey’s Anatomy. Unser Anspruch ist, dass unsere Patienten die Klinik mit einem Lächeln auf den Lippen verlassen.

Nicole Wienken ist die OP-Leitung der Airport-Kliniken

Nicole Wienken

OP-Leitung der Airport-Kliniken